K-LINER-Verfahren: Partielle Glasfaserauskleidung
K-LINER ist das Verfahren unseres Hauses zur partiellen Auskleidung defekter Kanäle durch einen mit Epoxidharz getränkten Glasfaserliner.
K-LINER ist in Kreisprofilen aller Nennweiten zwischen DN 100 und DN 600 einsetzbar. Die Installation dauert einschließlich Aushärtung des Liners kaum mehr als drei Stunden; der Abwasserfluß muß nur beim Setzen der Packer vorübergehend unterbrochen werden. Ansonsten lassen die Hohlpacker einen Abwasserdurchlauf auf Trockenwetterniveau zu.
Der Liner wird auf dem Einsatzfahrzeug maßgerecht zugeschnitten. Dann tränkt man ihn sorgfältig und lückenlos mit dem Epoxidharz, das vor Ort in einer vorgegeben Rezeptur angemischt wird.
Eine Trennfolie schützt den Installationspacker vor dem Verkleben mit dem Liner.
Schließlich nimmt der Packer den fertigen Liner auf. Dieser wird über einen Revisionsschacht in die Leitung eingezogen und unter Beobachtung einer TV-Kamera an der Schadstelle im sorgfältig gereinigten Rohr in Position gebracht.
Dort bläst man den Packer auf, der K-LINER wird mit bis zu 2 bar Druck an die Rohrwandung gepreßt und härtet dort kalt aus. Die Härtezeit hängt von der Umgebungstemperatur und der vorgegebenen Topfzeit der Harzrezeptur ab.
Der fertige K-LINER ist eine formschlüssige GFK-Auskleidung, die sich durch hohe statische Kenndaten, chemische und mechanische Belastbarkeit auszeichnet und bei 5 mm Wandstärke den Leitungsquerschnitt kaum verringert. Statische Nachweise sowie Gutachten der Umweltverträglichkeit der verwendeten Materialien liegen vor.





